Hochzeitsspiele

Tipps für große „Spielkinder“

Während so manch einer Hochzeitsspiele als eher unpassend empfindet und lieber auf die kleinen Unterhaltungseinlagen verzichtet, ist für andere Zeitgenossen eine Hochzeitsfeier ohne Spiele kaum vorstellbar. Ohne Frage lockern Spiele den festlichen Rahmen einer Feier auf und tragen darüber hinaus dazu bei, dass die Gäste sich untereinander besser kennen lernen. Allerdings gilt bei den Hochzeitsspielen - wie auch anderen Streichen jeder Art: Niemand darf zu Schaden kommen oder persönlich beleidigt werden. Im Folgenden stellen wir zwei der beliebtesten Spiele vor.

Reise nach Jerusalem: Ebenso wie bei dem Kinderspiel, gibt es bei der Erwachsenenvariante einen Stuhl weniger, als die Zahl der Teilnehmer. Während Musik gespielt wird, umkreisen die Teilnehmer die aufgestellten Stühle. Sobald die Musik stoppt, muss jeder Mitspieler einen Platz finden. Der Verlierer, dass heißt, wer keinen Platz gefunden hat, scheidet aus und zieht einen Gutschein mit einem Wunsch, der dem Brautpaar erfüllt werden muss.

Das Kutscherspiel: Es werden vier Reihen mit je zwei Stühlen hintereinander aufgestellt. Der Märchenerzähler bittet das Brautpaar, die Eltern und die Trauzeigen zu einer kleinen „Märchenstunde“, denn er hat ein bekanntes Märchen umgeschrieben. Jeder Spieler bekommt vom Erzähler ein Wort zugewiesen, bei dem er aufstehen und die improvisierte Acht-Personen-Kutsche umrunden muss. Nun beginnt er mit seiner Geschichte, die die Gäste zum einen amüsiert, weil nette Anekdoten über das Brautpaar publik werden und zum anderen, weil in immer kürzeren Abständen ein Spieler um die Kutsche laufen muss.

 
 
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