Junggesellenabschied
Adieu Singleleben!
Der Junggesellenabschied (oder Junggesellinnenabschied!) ist eine altbewährte,
nicht minder unterhaltsame Alternative zum Polterabend. Während diese
letzten Augenblicke des Singledaseins teilweise - wie zum Beispiel in
Großbritannien - über mehrere Tage feucht-fröhlich gefeiert
werden, ist der Junggesellenabschied hierzulande eher ein wenig aus der
Mode gekommen. Nichtsdestotrotz lassen es sich viele Brautpaare bis heute
nicht nehmen, vor der Eheschließung noch einmal ausgelassen mit
Freunden zu feiern. Die moderne Form des Junggesellenabschiedes, bei dem
der Bräutigam mit seinen Freunden das Ende seiner Freiheit feiert,
sieht auch die Variante für die Braut vor, die ihrerseits mit ihren
Freundinnen feiert. Wer das Ganze im Rahmen einer großen Party über
die Bühne bringen möchte, kann dies gerne tun, wobei der Junggesellenabschied
im eigentlichen Sinn eher eine spontane, ungezwungene Angelegenheit ist.
Das Datum für den Junggesellenabschied sollte, ebenso wie alle anderen
Termine rund um die Hochzeit, stets mit den Beteiligten abgesprochen werden.
Aber: Tun Sie nicht nur Ihrem Partner und Ihren Gästen, sondern vor
allem auch sich selbst den Gefallen, und legen Sie den Termin für
den Junggesellenabschied nicht unbedingt einen Tag vor das Datum der Eheschließung.
Denn: Auch keine noch so lustige Singleabschiedsfeier kann Übelkeit
und Unausgeschlafenheit am Folgetag wieder gut machen. Und schließlich
soll es doch der schönste Tag in Ihrem Leben werden
Organisiert wird der Junggesellenabschied zumeist von engsten Freunden,
den Trauzeugen oder den Brautführern. Im Vergleich zum Polterabend,
bei dem zum Beispiel auch Nachbarn und entferntere Verwandte und Bekannte
eingeladen sind, ist der Junggesellenabschied sehr viel ausgelassener.
So sind auch lustige Spielchen und Rituale durchaus erlaubt. In der Regel
tragen die Gäste die Kosten des Abends, damit sich das Opfer
auch gebührend vom Junggesellenstand verabschieden kann.
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